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Erstellen und Verarbeiten von Office-Dokumenten mit verschiedenen Programmen
Viel ist über das OASIS Open Document Format geschrieben worden. Eine
Menge davon sind Mythen oder einfach schlichte Fehlinformationen. Vor allem
Microsoft hält sich nicht zurück auf vermeintliche Beschränkungen und
Unzulänglichkeiten des Formats hinzuweisen. Bei genauerer Betrachtung
verwundert dieses Verhalten nicht, denn Microsoft setzt auf seine eigene
Entwicklung, das Office-Open-XML-Format. Erwächst zwischen den Formaten eine
Konfrontation vergleichbar mit dem Browser-Krieg oder sind wir etwa schon
inmitten solch einer Konfrontation?
Von
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Inhalt
1. Einführung
2. XML - Lösung des Problems?
3. Das Open Document Format
4. Koexistenz ODF und Microsoft
5. Ausblick
6. Links und Literatur
7. Über den Autor
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1. Einführung
Um die Frage zu klären, ob uns eine Auseinandersetzung zwischen den
Office-Formaten erwartet, müssen wir uns zuerst einmal mit den Motiven
befassen. Denn ohne strategische Interessen lohnt sich selten ein Konflikt.
Also begeben wir uns erst einmal auf die Suche nach dem generellen Sinn neuer
Office-Formate. Jahrelang haben wir schließlich unsere Texte in den
herkömmlichen, nicht-öffentlich dokumentierten Formaten abgespeichert. Was hat
sich seitdem geändert?
Die Antwort auf diese Frage berührt ein Phänomen, das zurzeit die IT-Welt
beschäftigt: Systeme werden nicht mehr isoliert betrieben, sondern hochgradig
vernetzt. Diese Vernetzung von unterschiedlichen Systemen hat sich heimlich,
still und leise zu einer Schlüsselfunktion für moderne IT-Infrastrukturen
entwickelt.
Die grundsätzliche Idee hinter der Vernetzung von verschiedenen
Anwendungsprogrammen ist dabei recht einfach und keineswegs neu. Im Prinzip
stellt dieser Schritt eine konsequente Weiterentwicklung der Idee von
vernetzten Rechnern dar. Eine Idee, die spätestens mit der Realisierung des
Internets einen weltweiten Siegeszug angetreten hat.
Es ist damit zu rechnen, dass in Zukunft Programme, die sich nicht in vernetzte
IT-Strukturen integrieren lassen, Nachteile in der kommerziellen Nutzung haben
werden. Hier geht es somit um handfeste wirtschaftliche Interessen.
Um den Sinn und die Bedeutung dieser Vernetzung zu verdeutlichen, betrachten
wir im folgenden Absatz ein Einsatzszenario aus dem Bereich E-Government. Der
Bereich E-Government eignet sich hervorragend zum Illustrieren der Auswirkungen
einer solchen Vernetzung, da in der Regel ein Zwang zur Nutzung von
E-Government-Diensten besteht, wie das Beispiel elektronische Steuererklärung
zeigt. Wenn dann solch ein Dienst nur mit einem einzigen Programm nutzbar ist,
wird aus dem Zwang zur Nutzung des Dienstes schnell ein Zwang zur Nutzung einer
bestimmten Software. Solch eine starke Abhängigkeit muss verhindert werden.
Ziel des Szenarios ist es, Antragsformulare mit Hilfe von elektronischen
Prozessen abzubilden. Es muss also eine Ende-zu-Ende-Beziehung zwischen dem
Anwender, in der Regel dem Bürger, und dem Anbieter der Dienstleistung
hergestellt werden. Abbildung 1 zeigt den schematischen Aufbau solch einer
Ende-zu-Ende-Beziehung, bei der der Bürger mit seiner Office-Anwendung das eine
Ende und eine Behörde mit ihrer IT-Struktur das andere Ende darstellt.
Abbildung 1: Ein Szenario für Vernetzung im E-Government
Bislang ist dieses Beispiel jedoch noch nicht sehr spannend: statische
Formulare anbieten und ausfüllen ist heutzutage kaum noch eine Herausforderung.
Interessant wird dieses Szenario erst dann, wenn die Formulare für jeden Kunden
individualisiert werden sollen. Um solche individuell auf jeden Kunden
zugeschnittene Formulare anzubieten, müssen die beteiligten Komponenten auf der
Anbieterseite inhaltlich eng zusammenarbeiten. Komponenten wie
Office-Programme, Formular-Generatoren und Fachanwendungen stehen nun vor der
Aufgabe, ihre Daten untereinander so auszutauschen, dass am Ende das gewünschte
individuelle Formular herauskommt. Somit ergibt sich für den Anbieter folgende
Situation:
- Textbausteine werden in Office-Programmen erstellt.
- Formularbausteine werden mit Formular-Generatoren erstellt.
- Persönliche Daten des Kunden sind in den Fachanwendungen hinterlegt.
Ein individuelles Office-Dokument für einen Nutzer wird nun aus den vorhandenen
Textbausteinen, Formularbausteinen sowie den vorhandenen Daten des Kunden
hergestellt.
Durchgespielt sieht das Szenario folgendermaßen aus: der Bürger bekommt über
das Internet ein individuelles Formular ohne unnötigen Ballast, das er mit
seiner Office-Suite auffüllen kann. Das fertig ausgefüllte Formular landet via
Internet wieder beim Anbieter. Danach werden die Inhalte automatisiert in das
jeweilige Fachverfahren eingespeist und bearbeitet.
Dieses Szenario bedingt, dass viele unterschiedliche Komponenten Daten
austauschen müssen. Die Fähigkeit zur Zusammenarbeit von verschiedenen
Programmen bezeichnet man auch als Interoperabilität. Dateiformate haben somit
nicht mehr die alleinige Aufgabe, Daten persistent zu speichern, sondern dienen
auch als Informationsträger zwischen verschiedenen Programmen. Dies hat zur
Folge, dass Computerprogramme der Zukunft solche Dokumentenformate unterstützen
müssen, die die Interoperabilität unterstützen. Ohne diese Fähigkeit wird eine
Software nicht im Konzert der zusammenarbeitenden Komponenten mitspielen
können.
Das Problem, das nun gelöst werden muss, ist folgendes: Wie überwinden wir das
babylonische Sprachgewirr im Dschungel der Computerprogramme oder anders
formuliert, wie schaffen wir eine Lingua Franca für Computeranwendungen?
2. XML - Lösung des Problems?
Das Problem der Interoperabilität von Computerprogrammen zerfällt bei genauerer
Betrachtung in zwei verschiedene Ebenen:
die technische Interoperabilität und die semantische Interoperabilität.
Glaubt man den Marketingaussagen einschlägiger Softwarehersteller, so besteht
die Antwort auf alle Fragen der Interoperabilität aus drei groß geschriebenen
Buchstaben - XML. Leider ist dies etwas idealistisch betrachtetet, was ein
genauerer Blick auf XML belegt.
XML ist eine generelle Technologie zur Erzeugung von Sprachen bzw.
Dokumentenformaten (diese Sprachen werden XML-Anwendungen genannt). Genau
genommen hilft XML vor allem bei der Überwindung der technischen
Interoperabilität.
Eine vollständige Interoperabilität benötigt allerdings neben der technischen
Ebene zusätzlich die semantische Ebene. Diese semantische Ebene sorgt dafür,
dass die übertragenen Informationen auch überall gleich verstanden werden.
Sprechen wir die gleiche Sprache, so belegen wir gesprochene Wörter und Sätze
mit einer gemeinsamen Bedeutung. Ohne diese gemeinsame Basis ist ein
gesicherter Informationsaustausch nicht möglich. XML lässt uns jedoch bei der
Überwindung der semantischen Interoperabilität weitgehend allein. Abbildung 2
zeigt, welchen Beitrag XML für die Interoperabilität leisten kann. Bei der
Zusicherung der semantischen Interoperabilität sind die Programmierer jeder
Anwendung gefordert, beispielsweise in dem sie mit Hilfe von
Interoperabilitäts-Tests die Semantik in ihrer Software abgleichen. Ein
weiterer Vorteil von XML sind die zahlreichen Komponenten und Werkzeuge, auf
die zurückgegriffen werden kann. So existiert eine komplette Werkzeugkette für
die technische Ebene.
Abbildung 2: Einordnung von XML zu den Interoperabilitätsebenen
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Was bringt uns nun XML mit Blick aus das Gesamtproblem der Interoperabilität?
XML stellt eine wichtige Technologie zum Vernetzen von unterschiedlichen
Programmen dar. Jedoch reicht XML alleine nicht aus, sondern stellt lediglich
den ersten Schritt dar. Mit dieser soliden Basis kann nun der nächste Schritt
gewagt werden - das Erzeugen und Standardisieren von XML-Anwendungen, mit dem
Ziel, Interoperabilität auf der semantischen Ebene herzustellen.
3. Das Open Document Format
Um die Geschichte des Open Document Formats (ODF) zu erzählen, müssen wir in das
Jahr 1984 zurückgehen. In diesem Jahr wurde in Hamburg die Firma Star Division
gegründet, die ein Produkt namens StarOffice entwickelte. Nachdem Star Division
über 25 Millionen Exemplare ihrer Office-Suite verkauft hatte, wurde die Firma
von SUN gekauft. Jedoch gelang es dem Gründer von Star Division, SUN davon zu
überzeugen, dass ab dem Zeitpunkt der Übernahme die Weiterentwicklung von
StarOffice unter einer freien Lizenz betrieben werden sollte. Dieser
geschickte Schachzug kennzeichnete die Geburtsstunde von OpenOffice.
Eine der Neuheiten von OpenOffice war die Verwendung von XML zum Speichern und
zum Laden der OpenOffice-Dokumente. Mit Erscheinen von OpenOffice 1.0 am 1. Mai
2002 wurde auch eine Dokumentation des von SUN erstellten Open Office XML File
Formats veröffentlicht. Jedoch nutzten zu dieser Zeit ausschließlich OpenOffice
und StarOffice (die proprietäre Version von OpenOffice) das Format, da es
speziell auf die Fähigkeiten von OpenOffice zugeschnitten war.
Kurz nach dem Erscheinen von OpenOffice 1.0 beauftragte das Bundesamt für die
Sicherheit in der Informationstechnik eine
Studie, um der
Frage nachzugehen,
welche Fähigkeiten ein offenes Format für Office-Dokumente benötigt. Diese
Studie stellte einen wichtigen Meilenstein auf dem Weg zum OASIS Open Document
Format (ODF) dar, denn im Rahmen dieser Studie trafen sich Entwickler von
verschiedenen Office-Suiten auf dem LinuxTag 2002, um über ein gemeinsames
XML-basierendes Dokumentenformat zu diskutieren. Im November 2002 war es dann
soweit, SUN hatte eine Arbeitsgruppe bei der auf Standardisierung von
XML-Anwendungen spezialisierten Organisation
OASIS eingerichtet und dies offiziell
mit einer
E-Mail angekündigt.
Drei Jahre später, am 1. Mai 2005, erblickte dann schließlich das OASIS Open
Document Format das Licht der Welt. Dieser Standard war eine konsequente
Weiterentwicklung des Open Office File Formats. Jedoch war es um einiges
umfangreicher, so dass es auch die Anforderungen von anderen Office-Suiten
abdecken konnte. Eine weitere Änderung war nicht inhaltlich, sondern
strategisch: ODF war von Anfang an ein offener Standard, an dessen Entstehen
nicht nur Vertreter von SUN, sondern auch Mitarbeiter von IBM und Entwickler
von KOffice beitrugen.
Ein offener Standard soll möglichst breit eingesetzt werden. Dies wird
erreicht, in dem die Barrieren zum Implementieren möglichst gering sind.
Außerdem versucht ein offener Standard, einen größtmöglichen Konsens aller
Beteiligten anzustreben.
Ein Standard ist dann ein offener Standard, wenn er von jeder Software, egal
unter welcher Lizenz sie vertrieben wird, implementiert werden darf, wenn er
ausreichend gut dokumentiert ist und wenn jeder an der Erstellung des Standards
mitarbeiten kann.
Im Gegensatz zum offenen steht ein proprietärer Standard.
Das Wort proprietär kommt aus dem Lateinischen und bedeutet soviel wie Besitz.
Ein proprietärer Standard ist ein Standard, der im Besitz einer oder mehrerer
Firmen bzw. Organisationen ist. Dies bedeutet, dass die Besitzer entscheiden
können, welche Programme den Standard nutzen können.
Eine weitere Besonderheit von Open Document Format ist die konsequente
Wiederverwendung von bereits etablierten Standards. So basiert ODF auf XML und
verwendet unter anderem die W3C-Standards SVG und XForms sowie den Standard für
Metadaten Dublin Core. Abbildung 3 zeigt eine Übersicht der in ODF verwendeten
Standards und ihre zeitliche Einordnung.
Abbildung 3: Zeitlicher Verlauf der ODF-Entwicklung
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Die konsequente Wiederverwendung von existierenden und etablierten Standards
stellt einen der größten Vorteile von OASIS Open Document Format dar. Denn
durch die Wiederverwendung beschleunigte sich nicht nur die Entwicklung des
Standards selbst, sondern es stellt auch eine große Erleichterung für
Programmierer dar, die den Standard in eigene Software integrieren möchten.
Denn diese Programmierer können in der Regel ebenfalls auf schon existierende
Software-Komponenten und -Werkzeuge zurückgreifen.
Aufgrund dieser einfachen Integrationsmöglichkeit verwundert es nicht, dass ODF
von einer ganzen Reihe von Programmen bereits verarbeitet werden kann. So kann
man unter anderem mit OpenOffice, KOffice, Abiword, Textmaker und IBM
Workplaceshell Dokumente in ODF laden und speichern. Laut Wikipedia
unterstützen zur Zeit
über 25 Programme das OASIS Open Document Format, wobei
die Nutzung nicht auf Office-Suiten beschränkt ist. Auch
Contentmanagement-Programme wie beispielsweise Typo3 können ODF-Dokumente lesen
und verarbeiten.
Einen Wermutstropfen in der Unterstützung von Open Document Format muss jedoch
erwähnt werden. Mit Microsoft Office ist es also nicht möglich, ODF-Dokumente zu
laden oder zu speichern. Den genauen Grund, warum Microsoft keine Unterstützung
von ODF in das eigene Office einbaut, kennen wohl nur die Firmenstrategen aus
Redmond. Jedoch ist zu vermuten, dass Microsoft befürchtet, bei zu guter
Interoperabilität zwischen OpenOffice und MS Office Marktanteile zu verlieren.
Offiziell ist Microsoft der Ansicht, dass ODF nicht ausreiche, um alle
Funktionen von MS Office vollständig abzubilden. Um dennoch auf den XML-Zug
aufzuspringen, schickten sie kurzerhand eine eigene XML-Anwendung ins Rennen.
Diese von Microsoft entwickelte XML-Anwendung Office Open XML hat mit ODF außer
der Verwendung von XML nichts gemeinsam. Interessant ist jedoch, das bislang
alle Argumente von Microsoft, die belegen sollten, warum ODF nicht für MS
Office geeignet ist, widerlegt werden konnten. Einen Vergleich der beiden
XML-Anwendungen ist in Tabelle 1 aufgeführt.
Tabelle 1: Vergleich OASIS ODF und MS Office Open XML
| OASIS Open Document Format |
MS Office Open XML |
| 600 Seiten Spezifikation |
über 4000 Seiten Spezifikation |
| Wiederverwendung anderer Standards wie XForms und SVG |
Kaum Wiederverwendung, viele proprietäre Standards |
| Implementiert in über 25 Programmen |
Bislang nur in Office 2007 implementiert |
4. Koexistenz ODF und Microsoft
Es sieht also ganz so aus, als müssten wir mit zwei konkurrierenden Formaten
leben. Aber ging es bei XML-basierten Dokumentenformaten nicht darum
Interoperabilität zu erreichen? Es würde ja ausreichen, wenn MS Office
zusätzlich zu Office Open XML auch ODF lesen und schreiben könnte. Wie könnte
solch eine Integration aussehen, die die Interoperabilität stark verbessern
würde? Es gibt mindestens zwei Wege, wie diese Integration erreicht werden
könnte.
Zum einen könnte Microsoft diese Funktionalität selbst hinzufügen. Hierzu muss
der Leidensdruck für Microsoft allerdings hoch genug sein. Unmöglich ist dies
jedoch nicht, denn der öffentliche Druck steigt stetig an. Den Anfang dieses
Drucks bereitete die IDABC der
Europäischen Union. Der IDABC ist es unter
anderem zu verdanken, dass SUN das Open Document Format bei der ISO als Norm
angemeldet hat. Diese Normierung wurde gerade
abgeschlossen.
Der fertige ISO-Standard wird wohl stark zur Verbreitung von ODF beitragen.
Die Ankündigungen des US-Bundesstaates Massachusetts, der spanischen
Regionalregierung der Extremadura, der Regierung von Dänemark sowie der
Regierung von Belgien in Zukunft ihre offiziellen Dokumente nur noch in PDF und
ODF anzubieten, haben zusätzlichen Druck auf Microsoft ausgeübt. Ebenfalls
wichtig zum Aufrechterhalten des öffentlichen Drucks war die Gründung der
ODF Alliance.
Die Open Document Alliance ist ein weltweiter Interessenverband mit dem Ziel
der Förderung von ODF. Mittlerweile haben sich weltweit 280 Organisationen
unter diesem gemeinsamen Marketing- und Lobby-Dach zusammengefunden. Darunter
sind internationale Firmen wie Google, IBM, SUN oder EDS, aber auch Städte wie
Bristol oder Wien.
Dieser stetige Druck hat bereits zu ersten Erfolgen geführt. So unterstützt
Microsoft offiziell ein Projekt, um
ODF-Dokumente in MS Office zu
importieren. Sollte Microsoft in dieser Sache wieder an Fahrt verlieren, so
kann zusätzlich ein anderer Weg beschritten werden. Jeder Programmierer mit
genügend Zeit und ausreichenden Fähigkeiten in MS-Office-Programmierung kann
eine ODF-Unterstützung in MS Office mit Hilfe der APIs von MS Office
hinzufügen. In der Zwischenzeit hat sich eine von Microsoft unabhängige
Initiative gebildet,
die genau die Integration von ODF in MS Office zum Ziel hat. Leider sind die
Ergebnisse dieser Initiative noch nicht öffentlich verfügbar.
5. Ausblick
Sollen Daten wie Texte, Tabellen oder sonstige Office-Dokumente zwischen
verschiedenen Anwendungen ausgetauscht werden, so kann Open Document Format
dazu einen wichtigen Beitrag leisten. ODF ist gut dokumentiert, darf in jeder
Software genutzt werden, und jedem steht die Mitarbeit an der Fortentwicklung
in der OASIS-Arbeitsgruppe offen. Diese Eigenschaften haben bislang für eine
breite Akzeptanz gesorgt.
Das Szenario aus dem ersten Teil dieses Artikels ließe sich schon heute mit
vorhandenen Softwarekomponenten und Nutzung von ODF realisieren. Länder wie
Belgien oder Dänemark zeigen, dass dieses Szenario bald schon Realität werden
kann.
6. Links und Literatur
7. Über den Autor
Oliver Zendel beschäftigt sich seit über zehn Jahren mit den Themen freie
Software und offene Standards. Er ist Gründungsmitglied des LinuxTag e.V. und
seit Bestehen des Vereins Mitglied des Vorstandes.
Seinen Abschluss als Diplom-Informatiker machte er an der Technischen
Universität in Kaiserslautern.
Copyright (C) Oliver Zendel
Erschienen auf Pro-Linux,
letzte Änderung 2006-12-18
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